Sonntag, 28. November 2010

1 Schritt vor, 5 zurück!

Was war das denn bitte für eine Scheiße gestern? Ich bin voller Hoffnung und Vorfreude an dieses Spiel herangegangen, und dann sowas. Ein 5:0, wie bitte? Wie konnte das denn passieren. Es war doch allen klar, dass Schalke die Kaiserslauterer aus dem Stadion ballert, so wie es gegen Lyon und Bremen auch gewesen ist. Tja, falsch gedacht, es kam alles ganz anders.

Kaiserslautern war in allen Belangen besser, sie drängten Schalke das befürchtete Kampfspiel auf, und dass Schalke dieses nicht beherrscht, haben sie gestern absolut eindrucksvoll bewiesen. Ich bin vor dem Fernseher fast verrückt geworden. Kein Pass kam an, die entscheidenden Zweikämpfe entschied der Gegner zu seinem Vorteil und bei jeder Ecke geriet man als Fan in eine Schockstarre vor Angst. Zum Spiel weiter kann man nicht viel sagen. Kaiserslautern war zwei Klassen besser machte die Tore nach Ecken, Kontern und Elfmetern. Sie waren einfach nur überlegen, aber Schalke ließ sie auch spielen, gab sich keine große Mühe deren Spiel zu unterbinden. Raúl vergab am Ende der ersten Halbzeit eine Chance, bei der er letzte Woche noch den Torwart mit ins Tor geballert hätte. Aus 5 Metern ganz frei vorm Torwart, und genau diesen schoß er dann an. Dann hätte es 2:1 gestanden und vielleicht wäre es in der zweiten Hälfte nochmal knapp geworden, aber wie man so schön sagt: Fußball ist kein Spiel der Konjunktive. Er hat ihn nicht gemacht. Pech gehabt. Die zweite Halbzeit war noch schlimmer als die erste, mehr muss man dazu nicht sagen.


Was gab es Positives? Gar nichts. Überhaupt nichts. Kein Kampf, kein Aufbäumen kein gar nix! So spielt ein Absteiger, und sicher kein Kandidat auf die Internationalen Plätze. Ich hoffe den Königsblauen ist endlich mal klar geworden, dass der Erhalt in der Liga kein Ding der Selbstverständlichkeit ist, wenn man weiter so unengagiert auftritt ist der Abstieg sicher nicht unmöglich. Und wenn ich dann auf die nächsten Gegner gucke, schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen. Die nächsten beiden Gegner sind keine geringeren als Bayern und Mainz. Wenn man da so auftritt, ja dann "Prost, Mahlzeit". Schalke muss das Kämpfen lernen.
Ich habe fertig!

Kommentare:

  1. Nein, Schalke muss nicht das Kämpfen lernen. Schalke muss lernen, Fußball zu spielen, wenn der Gegner kämpft.

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  2. Aber als Mannschaft sollte man auch die Eigenschaft besitzen, sich in so ein Spiel "hineinzukämpfen", und das war am Samstag nicht im geringsten zu erkennen!

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