Montag, 11. Juli 2011

Happy End

Am Samstag fand die Frauen-WM für viele Zuschauer ein schnelles Ende. Deutschland ist raus und somit ist der Rest uninteressant. Für mich gilt das nicht. Im Gegenteil, eher habe ich das Gefühl, die WM hat für mich erst richtig begonnen und das obwohl sie schon fast vorbei ist. Überzeugt hat mich das Spiel der USA gegen Brasilien. Ohne Position zu beziehen bin ich an das Spiel ran gegangen, mir war es zunächst egal, wer das Halbfinale erreicht. Ich wollte nur ein gutes Spiel sehen. Das änderte sich schnell. Brasiliens Spielart nervte total, besonders Weltfußballerin Marta arbeitete daran ihren guten Ruf bei den Zuschauern zu verspielen. Nach jeder Aktion, die nicht zu ihren Gunsten gepfiffen wurde, machte sie einen riesen Aufstand, war nur am meckern und rummotzen. 

Der Höhepunkt des Spiels, der Elfmeter, hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Über die Aktion, die zum Elfmeter führte, kann man sicher noch streiten. Da will ich der Schiedsrichterin keinen allzu großen Vorwurf machen. Jedoch würde ich gerne mal wissen, was sie dazu getrieben hat, den gehaltenen Elfmeter wiederholen zu lassen. Keine Spielerin hat den Strafraum zu früh betreten und Hope Solo, Amerikas Torfrau, stand nicht vor der Linie. Ich habe es einfach nicht verstanden. Den zweiten Elfer konnte Solo dann nicht parieren.

Nach Brasiliens Führung in der Verlängerung, konnte man dann ein Zeitspiel in Perfektion betrachten. Ganz schlimm. Brasilianerinnen ließen sich fallen, dann raustragen um dann Sekunden später wieder im Vollsprint das Feld zu betreten. Zum Kotzen.

(Foto: Dimmerswitch / Flickr)
Zum Glück nahm das Ganze ein Happy End. Die USA glichen in der letzten Minute der Verlängerung aus und gewannen im folgenden Elfmeterschießen. Meine Freude war sehr groß. Besonders gefreut habe ich mich natürlich auch für Hope Solo, die vielleicht hübscheste Spielerin bei dieser WM. Sie ist allerdings nicht nur hübsch, sondern auch noch gut. Die perfekte Mischung also.

In diesem Sinne: USA! USA! USA!

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