Montag, 3. Oktober 2011

Zurück in die Zukunft II

Gastblogger: Arne1904

Tja, hatte ich bei meinem letzten Text noch darüber gesprochen, wie man sich doch im Fußball immer wieder über den Weg läuft, da kann ich nun das Sequel starten. Huub Stevens, der Knurrer aus Kerkrade, ist zwischenzeitlich wieder Schalke-Trainer. Eine Nachricht, die vor einem Monat wie ein Hirngespinst geklungen hätte, ist Realität. Bedingt ist diese Entwicklung durch eine Erkrankung Ralf Rangnicks, dem alle guten Genesungswünsche zukommen mögen.

Nun wäre Huub Stevens nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen. Ich hatte doch ein wenig auf eine Rückkehr von Mike Büskens spekuliert, aber dies war eventuell auch gar nicht im Bereich des Möglichen. Mit welchen Kandidaten verhandelt wurde, wer alles auf der Liste stand, ich weiß es nicht und es ist jetzt auch unerheblich. Der Stevens-Start ist gelungen, sowohl gegen Haifa als auch gegen Hamburg sprangen Siege heraus. Zwar hatten beide Spiele auch ihre Schattenseiten, aber nach so einem abrupten Trainerwechsel bin ich doch mit der der Einstellung der Mannschaft sehr zufrieden gewesen. Die Problematik der schwachen Defensive folgt uns treuherzig, aber solange die Offensive dafür zusticht, kann man das verschmerzen. Und vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch Stevens als Defensiv-Experte ein Vorteil in dem Vorhaben, für die Mannschaft eine bessere Balance zu finden. Auch wenn ich hoffe, dass so etwas nicht allzu sehr auf Kosten der erfreulichen Offensivfähigkeiten geht.

So steht Schalke also momentan auf dem vierten Tabellenplatz und hat weiterhin alle Optionen in der Europa League und im DFB-Pokal. Die Bedingungen für eine zweite Erfolgsära unter Huub Stevens wären also vorhanden. Dennoch bleibe ich zurückhaltend mit Prognosen, zu unterschiedlich sind mir noch die dargebotenen Leistungen. Und wir haben ja nicht zuletzt auch in den zurückliegenden Wochen erfahren, dass man auf Schalke wirklich mit ALLEM rechnen muss.

Wobei: In der Filmserie "Zurück in die Zukunft" hat mir der zweite Part am besten gefallen. Vielleicht ja ein gutes Omen...

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