Montag, 27. August 2012

Was ist schon leicht?

Sonntag Spätnachmittag begann also die Saison auch für Schalke. Nachdem man das ganze Wochenende schon die restliche Bundesliga mehr oder weniger ernst verfolgt hatte, wurde es dann gestern also wieder richtig ernst. Die fußballfreie Zeit, die langweiligen Samstagnachmittage hatten ein Ende. Zu Gast in Hannover. So sollte sie also beginnen, die Bundesligasaison 2012/2013. Leicht ist anders, aber was ist schon leicht in dieser Bundesliga?

Schalke begann im, von mir sehr gemochten, 4-4-2 System. Marica neben Huntelaar, Jones auf rechts. Holtby machte den Zehner und Neustädter die 6. Das Spiel hatte einen schleppenden Beginn. Beide Mannschaften tasteten sich ein wenig ab und bestachen lediglich durch eine hohe Fehlpass-Quote. Schalke hatte aber die ganze Halbzeit Überwasser. Kurz vor der Halbzeit dann das nulleins aus dem nichts. Das Tor war zu verhindern. Gerade auf Schalke sollte man die Gefährlichkeit eines Panders bei Freistößen kennen. Aber nein, so kam es, wie es kommen musste. Felipe ganz alleine am zweiten Pfosten. Drin das Ding. 

In Halbzeit zwei kam Schalke und machte mehr und mehr Druck. Konter. Hunter. Eins Eins. Was ein starkes Tor von Huntelaar. Wow! Jetzt spielte sich die Mannschaft in einen Rausch und schnell viel auch das Führungstor, nach tollem Angriff, eingeleitet und dann auch vollendet von Holtby. In Folge dessen hatte Schalke das Ding im Griff. Hannover schien am Ende seiner Kräfte und Schalke schaltete -fatalerweise- auch einen Gang zurück. Statt das 3-1 nachzulegen, fing man sich dann kurz vor Schluss noch den Ausgleich. Blöd.

Schalke hat eine gute Partie gezeigt und am Ende, aufgrund fehlender Konzentration, doch noch den verdienten Dreier verspielt, trotzdem hat das Spiel Hoffnung gemacht. Holtby hat ein klasse Spiel gezeigt, ein Matip machte hinten drin einen grundsoliden Job. Huntelaar kann immer noch knipsen, und wie. Hannover ist nicht irgendeine Mannschaft. Hannover ist ein Kandidat für die Euro-League-Plätze in dieser Saison und gerade Zuhause eine Macht. So viel Gutes hat man gestern gesehen, aber trotzdem bleibt das ätzende Gefühl , dass man auch problemlos mit zwei Punkten mehr aus Hannover hätte abreisen können. Irgendwie enttäuschend, wenn auch selbstverschuldet. Am Ende steht trotz allem ein wichtiger Auswärtspunkt. 

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